Wochengruppe

In unserer Wochengruppe werden sechs Jugendliche von vier pädagogischen Fachkräften betreut. Die Betreuung fängt am Sonntagnachmittag an und endet am Freitagnachmittag. Während der Hälfte der Schulferien hat die Gruppe geschlossen.

In diesem Angebot sollen die Kinder innerhalb von maximal zwei Jahren dazu befähigt werden, wieder vollständig bei ihren Familien zu wohnen. Dies beinhaltet eine sehr enge Begleitung der Eltern  - zum einen bei den Übergabegesprächen am Freitag und Sonntag, zum anderen in festen Terminen bei den Eltern zu Hause oder in der Gruppe. Die Wochengruppe befindet sich im selben Haus wie die Tagesgruppe. Beide Systeme kooperieren eng miteinander.

Allgemeine Fragen

Dürfen die Eltern ihre Kinder während der Woche sehen?

Einmal in der Woche holen die Eltern ihre Kinder ab. Welche pädagogischen Ziele in dieser Zeit verfolgt werden, wird mit den pädagogischen Fachkräften besprochen. Telefonische Kontakte sind jederzeit möglich, werden aber in Absprache mit den Eltern gegebenenfalls eingeschränkt, sollte das die Integration des Kindes in die Gruppe erleichtern.

Wer kümmert sich um den Kontakt zur Schule und anderen Institutionen oder Personen, die mit dem Kind arbeiten?

Grundsätzlich sollen die Eltern soweit wie möglich in der Verantwortung für ihre Kinder bleiben. So werden Gesprächstermine in der Schule zum Beispiel wenn möglich mit Eltern und Fachkraft geplant.

Kann das Kind seine sozialen Kontakte aufrechterhalten, wenn es in der Wochengruppe wohnt?

Das Einzugsgebiet der Wochengruppe umfasst die Stadt und den Landkreis Gießen. Da es das Ziel der Gruppe ist, dass die Kinder in ihre Familie zurückkehren, sollen sie so viel Anbindung wie nur möglich zu ihren sozialen Kontakten halten. Das betrifft die Schule, Vereine, aber natürlich auch Freunde und Bekannte.