Internationales Marte Meo Kompetenzzentrum

Die videogestützte Marte-Meo-Beratungsmethode wird dort in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen seit 2017 angewendet. St. Stephanus bietet interne Marte-Meo-Schulungen an und stellt die Methode in Vorträgen und Workshops bei interessierten Einrichtungen vor.
Marte Meo: Entwicklungsförderung mit Videobegleitung

Die Marte-Meo-Methode wurde in den 1980er Jahren von der Niederländerin Maria Aarts entwickelt und wird weltweit eingesetzt. Bei einer Marte-Meo-Beratung werden alltägliche Situationen, in denen Menschen miteinander agieren, gefilmt. Dies sind zum Beispiel Spiel- und Gesprächssituationen oder Mahlzeiten.
Ein*e Marte-Meo-Therapeut*in analysiert die Videoaufnahmen sehr kleinschrittig. Ziel ist es, zu entdecken, welche Dinge im Miteinander gut funktionieren und weiter ausgebaut werden können. Eltern und pädagogische Fachkräfte erhalten anhand ausgewählter Filmsequenzen konkrete Informationen, wie sie die Entwicklung des jungen Menschen unterstützen können. Marte Meo setzt dabei vollständig auf positive Verstärkung. Diese soll lösungsorientiert Mut für Veränderung machen und innere Entwicklungsprozesse anregen.
Internationales Marte Meo Kompetenzzentrum
Als Internationales Marte Meo Kompetenzzentrum ist St. Stephanus ein Zentrum für die Verbreitung und Entwicklung der Beratungsmethode. Alle Mitarbeitenden werden in der Marte-Meo-Methode ausgebildet.
Außerhalb der Einrichtung wird Marte Meo vorgestellt und gelehrt. Ziel sind Kooperationen mit interessierten Einrichtungen, um die Methode für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen.
Das bietet das Internationale Marte Meo Kompetenzzentrum:
In St. Stephanus:
- interne Schulungen zum*r Marte-Meo-Praktiker*in
- interne Schulungen zum*r Marte-Meo-Therapeut*in
- videogestützte Entwicklungsdiagnostik
- Fachberatung mithilfe der Videointeraktionsanalyse
Für andere Einrichtungen:
Vorstellung der Marte-Meo-Methode in Vorträgen und Workshops