Ehrenamt

EhrenamtWir schätzen die Ehrenamtlichen als Partner. Menschen, die sich für und mit anderen engagieren, tragen wesentlich zur Verwirklichung einer solidarischen Gesellschaft bei.

 

Beim Ehrenamt handelt es sich um eine Tätigkeit, die freiwillig ausgeübt und unentgeltlich erbracht wird. Durch unsere Koordinierungsstelle „Ehrenamt“ erhalten Sie erste Informationen, wo im Verband ehrenamtliches Engagement möglich ist. Unser Ziel dabei ist eine sinnvolle Verknüpfung Ihrer ehrenamtlichen Interessen mit den Einsatzmöglichkeiten und Bedingungen in unseren Diensten und Einrichtungen. Falls Sie sich über einen ehrenamtlichen Arbeitsbereich genauer erkundigen möchten, vermitteln wir Sie an die jeweiligen Ansprechpartner in den Einrichtungen. Darüber hinaus informieren wir Sie über Versicherungsschutz, Schulungs- und Unterstützungsangebote und andere Rahmenbedingungen für das Ehrenamt in unserem Verband.

 

Einsatzmöglichkeiten für Ehrenamtliche

Helfer in der Tagesbetreuung von Menschen mit Demenz
Die Gießener Sozialstation bietet in der Gruppe "Miteinander" im Pflege- und Förderzentrum St. Anna montags bis freitags eine Tagesbetreuung für Menschen mit Demenz an, die noch zuhause wohnen. Dort wird gemeinsam gemalt, gesungen und gebastelt, gegessen und vieles mehr. Es gibt eine individuelle Begleitung und Förderung für die Erkrankten. Dieses Angebot verschafft den Demenzkranken die Erfahrung von Gemeinschaft und Abwechslung in ihrem Alltag und ihren pflegenden Angehörigen etwas Freiraum. Die Arbeit der qualifizierten Betreuer wird durch Ehrenamtliche unterstützt.

 

Hospizdienst

Im Ambulanten Hospizdienst begleiten haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Schwerkranke und ihnen nahe stehende Menschen in der letzten Lebensphase. Auch das Hospizcafé (Café Tröstlich) ist ein Aufgabenbereich, in dem Sie tätig werden können.

 

KinderKiste: Kinder wachsen - Kleidung nicht!
Kinder brauchen Kinderkleidung, Spielsachen und andere vielfältige Dinge. Damit Kinder auch dann Unterstützung bekommen, bieten wir in der KiKi das an, worüber Kinder sich freuen. Die Kleidung und das Spielzeug sind zwar gebracht, aber top in Ordnung. Dafür sorgen die Ehrenamtlichen, die gespendete Kleidung annehmen, sortieren und dann in einem großen Raum schön präsentieren. Dienstagsvormittags und Donnerstagsnachmittags geben sie dann diese Dinge für kleines Geld an Familien aus, die sie dringend gebrauchen. Freundlich und hilfsbereit organisieren sie auch die Annahme der gespendeten Kleidung oder leihen das Taufkleid aus.

Südstadttreff

  • Smartphone-Paten
    Sie kommen ganz gut mit Ihrem Smartphone zurecht und könnten sich vorstellen, älteren Menschen behilflich zu sein? Dann brauchen wir Sie in unserem einmal monatlich stattfindenden Smartphone-Café. Hier soll Senioren die Möglichkeit geboten werden, im direkten Gespräch Unterstützung zu bekommen. Die Smartphone-Paten werden in einer eintägigen Schulung auf ihre Tätigkeit vorbereitet.
  • Mithilfe im Café Anna
    Montags, mittwochs und sonntags wollen wir im Café Anna Veranstaltungen wie Spieletreff, Kaffeehausmusik, Torten-Nachmittag für Heimbewohner, Angehörige und Besucher aus dem Stadtviertel anbieten. Dazu suchen wir nette Damen und Herren, die Lust hätten, Kaffee und Kuchen zu servieren und sich ein wenig um die Besucher zu kümmern.
  • Begleitung bei Arztbesuchen
    Für die Bewohner unserer beiden Caritas-Seniorenzentren in Gießen suchen wir nette, warmherzige Menschen, die sich vorstellen können, einen älteren Menschen ab und zu bei Arztbesuchen zu begleiten.

Haben Sie Lust, sich mit eigenen Ideen im Südstadttreff einzubringen? Gibt es Hobbies oder Interessen, die sie gerne mit anderen teilen würden? Dann melden Sie sich gerne bei uns.

Redaktionsteam des Gießener Seniorenjournals

Das „Gießener Seniorenjournal“ als Beilage der Gießener Allgemeinen Zeitung bietet Interessantes für Senioren zu den verschiedensten Themen. Das ehrenamtliche Redaktionsteam trifft sich 14-tägig und recherchiert, bespricht und diskutiert die Themen unter Begleitung einer hauptamtlichen Sozialarbeiterin. Eine Redakteurin der Zeitung unterstützt das Team bei der Zusammenstellung und Ausarbeitung der Texte. Das „Giessener Seniorenjournal“ erscheint vierteljährlich mit einer Auflage von 48.000 Exemplaren.

Mittwochs-Seniorengruppe
Zu den Aufgaben der Mittwochsgruppe gehört die Planung und Gestaltung der Gruppennachmittage. Sie freut sich über eine Verstärkung durch nette Damen und Herren, die bereit sind, langfristig Aufgaben zu übernehmen.

Mobile Fahrradwerkstatt in Alsfeld
Die  "Mobile Fahrradwerkstatt" ist ein ehrenamtliches Angebot für Flüchtlinge. Dieses Projekt entstand aus der gemeinsamen Zusammenarbeit zwischen dem Caritaszentrum im Vogelsberg und der katholischen Pfarrgemeinde in Alsfeld. Es wird durch den Fachdienst Gemeindecaritas begleitet und unterstützt.

Das ehrenamtliche Team sammelt gebrauchte Fahrräder für Erwachsene und Kinder und vermittelt diese an Flüchtlinge, um ihnen zu mehr Mobilität zu verhelfen. Reparaturbedürftige Fahrräder werden gemeinsam mit den Asylsuchenden mit fachmännischer Unterstützung instandgesetzt und wieder verkehrssicher gemacht.

Die Ehrenamtlichen führen ihr Angebot direkt vor Ort bei den zwei Gemeinschaftsunterkünften in Alsfeld und im Stadtteil Altenburg einmal pro Monat durch. Bei diesen Treffen erfahren die oftmals jungen Flüchtlinge nicht nur Tipps zur Pflege und Wartung der Fahrräder, sondern auch Zuwendung und Hilfestellung zur Selbsthilfe.

Ehrenamtliche Seniorenbegleiterinnen und Seniorenbegleiter

Bei uns haben Menschen, die bereit sind, einen Teil ihrer Freizeit zur Verfügung zu stellen, die Möglichkeit, sich als ehrenamtliche Seniorenbegleiterinnen oder Seniorenbegleiter zu engagieren. Die Ehrenamtlichen besuchen regelmäßig (meist wöchentlich) einen älteren Menschen, der wegen mangelnder Mobilität oder fehlender sozialer Kontakte unter Einsamkeit leidet. Bei der Vermittlung legt die Sozialarbeiterin großen Wert auf ähnliche Interessen von Begleiter und betroffener Person, um ein langfristiges und für beide Seiten bereicherndes Verhältnis zu ermöglichen.

 

Psychosoziale Beratung und Therapie

Das Café Kunterbunt ist ein guter Ort, um sich für Menschen mit einer psychischen Erkrankung zu engagieren.

 

Integrationslotsen

Es handelt sich dabei um ein ehrenamtliches Projekt, das durch die Mitarbeiterinnen der Migrationserstberatung und des Jugendmigrationsdienstes begleitet und unterstützt wird. Aufgaben der Integrationslotsen, die alle auch selbst einen Migrationshintergrund haben, sind unter anderem

  • direkte Arbeit mit den Menschen (u. a. persönliche Ansprache, Begleitung bei Behördengängen, informieren über die gesellschaftlichen Strukturen vor Ort)
  • Motivation am Erwerb der deutschen Sprache und die Suche nach geeigneten Sprachkursen.
  • Vermittlung zwischen Einrichtungen, Behörden, Schulen etc. und den Zugewanderten
  • Bildung und Pflege von Netzwerken.

Sozialpatenschaften

Mit „Sozialpatenschaften“, die ehrenamtlich engagierte Menschen übernehmen, werden Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien unterstützt und begleitet. Die individuelle soziale und sprachliche Förderung ist die Hauptaufgabe der Lernpaten. Die Sozialpaten, die sich jeweils nur um einen Schüler oder eine Schülerin kümmern, „schenken“ einmal pro Woche „ihrem“ Kind anderthalb Stunden Zeit. Ziel der Sozialpatenschaften ist es, durch diese ehrenamtliche Begleitung die Kinder bzw. Jugendlichen im Rahmen eines präventiven Ansatzes zu fördern, um ihre Bildungschancen und die soziale Integration zu verbessern bzw. Schulversagen zu verhindern.

 

Familienpaten

Ehrenamtliche Familienpaten bieten jungen Eltern und allein Erziehenden mit Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren (Wetteraukreis) bzw.  0 bis 3 Jahren (Vogelsbergkreis) lebenspraktische Begleitung und Unterstützung an. Sie sind Begleitung auf Zeit und ersetzen nicht die professionellen Familienhelfer oder eine fehlende Kinderbetreuungseinrichtung. Der Einsatz orientiert sich an den Bedürfnissen der Familien, der Umfang der Hilfe wird jedoch von den Paten bestimmt. Vor Beginn ihrer Tätigkeit erhalten die zukünftigen Familienpaten eine Grundqualifikation. Bei regelmäßigen Treffen  können sie sich untereinander austauschen; sie werden von einer hauptamtlichen Kollegin begleitet und unterstützt.